Fototipps - Urlaubstipps 1

Urlaubszeit - Fotozeit! 

Trotz digitalem Fotozeitalter gibt es noch Kameras mit Film und die Filme dazu. Dazu einige Tipps

Wenn feststeht, wohin in diesem Jahr die Urlaubsreise geht, wird auch irgendwann der Fotoapparat eingepackt. Er soll wie jedes Jahr die Erinnerungen an hoffentlich erlebnisreiche Tage aufbewahren und durch die Bilder später vieles in Erinnerung bringen. In einer kleinen Serie sollen deshalb einige Tipps vermittelt werden, damit die Urlaubsfreude nicht durch technische Mängel und Versäumnisse an der Technik vermasselt wird.

Gehen wir erst einmal davon aus, dass eine Kamera vorhanden ist, die wie jedes Jahr mit in den Urlaub soll. Mancher Zeitgenosse bekommt Weihnachten, Ostern und Urlaub auf einen Film und läßt ihn anschließend in der Kamera liegen, weil er noch nicht voll ist. Viele nutzen aber ihre Kamera regelmäßig.

Ein paar wichtige Tipps für eine analoge Kamera, bevor es losgeht:

Die Kamera mit Zubehör prüfen, Batterie sicherheitshalber erneuern und alles ausprobieren. Bei Bedarf noch einmal in die Beschreibung schauen, damit man an alle Möglichkeiten - aber auch Tücken - erinnert wird, die die Kamera bietet. Eine Ersatzbatterie schadet nie. Den alten Filme zurückspulen! und aus der Kamera entfernen und einen neuen Film einlegen. Es empfehlen sich frische Filme mit zum Beispiel 200 ASA Empfindlichkeit einer bekannten Marke zu verwenden. Das ist der Allround-Film. Nehmen Sie so viele Filme mit, wie Sie erfahrungsgemäß benötigen. Oft sind Filme im Ausland und in Urlaubsregionen teurer, ebenso die Batterien und keiner weiß, welche Lagerbedingungen die Filme am Urlaubsort bisher hinter sich haben.
Für jede Kamera, ob analog oder digital gilt: sie sollte nicht auf der Hutablage des Autos liegen, weder bei der Fahrt, noch auf dem Parkplatz. Sie kann sich dort stark erwärmen, was der Optik, der Mechanik und dem Film nicht gut bekommt. Zudem sind sichtbare Wertgegenstände eine willkommene Einladung für Diebe.
Wer sich eine Kamera kurz vor dem Urlaub kauft und im Urlaub erstmalig voll ausnutzen will, sollte zumindest vor der Abfahrt einen Film oder eine Anzahl digitaler Bilder belichten und entwickeln lassen, damit er sicher sein kann, dass zum Zeitpunkt der Abreise noch alles in Ordnung war. Es ist nicht das erste mal passiert, dass eine neue Kamera versagte, als man gerade in Südafrika oder Australien einmal und nie wieder vor den größten Sehenswürdigkeiten stand. Es ist dann bedauerlich, wenn aus einem technischen Problem oder einer falschen Bedienung die Bilder falsch, gar nicht oder unscharf belichtet sind. Wer so eine große Reise mit einer neuen Kamera plant, sollte sich die Kamera zeitnah mit der Urlaubsbuchung kaufen und ausgiebig testen.
Bei Flugreisen sollte man die Filme nach wie vor im Handgepäck transportieren und nicht unbedingt im Ausland so neugierig sein und die Filme am Urlaubsort entwickeln lassen. Überlassen Sie das ruhig dem Labor zu Hause, bei dem Sie bisher die besten Erfahrungen gemacht haben.
Wenn einmal alles schief geht, die Kamera den Geist aufgibt oder vergessen wurde, die digitale Kamera einen vollen Chip hat oder der Akku leer ist, nehmen Sie ruhig einmal eine Einwegkamera, wie es sie im Fachgeschäft oder am Kiosk gibt. Die Bilder sind durchaus brauchbar und bis zur Vergrößerung im A4 Format ansehnlich. Der Fotoclub Eggesin hat bereits eine ganze Ausstellung mit Fotos der Einwegkamera gemacht, weil wir es selbst einmal wissen wollten. Wir waren erstaunt, wie gut doch diese Bilder geworden sind. Man sollte nur darauf achten, beim Fotografieren die Kamera still zu halten. Sie hat meist einen hochempfindlichen Film ( 400 oder 800 ASA ) mit 24-27 Aufnahmen und nur eine feste Belichtungszeit. Für die Abendstunden gibt es auch eine Einwegkamera mit Blitz. Es ist also kein Risiko und immer besser, als gar keine Urlaubserinnerungen.

 
Die gegenwärtigen gängigen Filmsorten. Ganz links der APS-Film, eine Sorte, für die es keine Technik mehr gibt. In der Mitte der Kleinbildfilm und rechts der Rollfilm 6x6 im Einzel- und Profipack.  
 
Eine Auswahl an Einwegkameras. Es gibt sie mit und ohne Blitz.Sie gibt es auch wasserdicht. Man kann die Kamera so abgeben, wenn der Film voll ist, man kann den Film aber auch herausnehmen und ihn ohne Kamera zum Entwickeln geben. Beim Kauf ist der Film ausgespult und verschwindet beim Fotografieren Stück für Stück in der Filmspule. Die Kamera wird unterhalb der Transportschraube gewaltsam geöffnet und die Filmspule herausgenommen. Auch die Blitzbatterie ist nach wenigen Bildern längst nicht leer. Aber Achtung! Keine Spielerei mit dem Blitz- Hochspannung und Stromschlaggefahr !  

 

 

 


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