Unsere Fototechnik, mit der wir für Sie arbeiten


An dieser Stelle möchte wir Ihnen die Fototechnik vorstellen, mit der wir für Sie arbeiten. Sie können daher einschätzen, ob wir rein technisch in der Lage wären, die von Ihnen gewünschten Aufgaben zu erfüllen. Um es gleich vorher zu sagen - wir arbeiten nicht mit dem "Porsche" oder "Lamborgini" der Fototechnik. Das ist auch nicht notwendig. Wir arbeiten aber mindestens vergleichsweise mit der "S-Klasse" und die ist ja auch nicht schlecht. Unter Fachleuten nennt man sie "semiprofessionelle Technik".

1. Kleinbildtechnik analog.

Nach der Wende habe ich für die Kameramarke "NIKON" entschieden. Es gab nur die Wahl Nikon oder Canon und Nikon hatte zu dem Zeitpunkt die Nase vorn. Die analogen Kameras, die nach den Profi-Geräten auf den Markt kamen, hatten viele technische Daten übernommen und lagen teilweise in einigen Parametern besser, weil die Entwicklung weiterging. Zum Zeitpunkt meines gewerblichen Starts war die Nikon F90x Professional aktuell, einige Jahre später gab es die Nikon F100. Für den Studiobereich nutze ich die Nikon F60, die für mich am besten auf die Studiobedingungen abstimmbar war und nur im Studio eingesetzt wird.

Für alle Kameras stehen leistungsfähige Blitzgeräte zur Verfügung.

Die Objekivpallette reicht vom Objektiv mit 8 mm Brennweite ( Kreisrundes Bild mit 180° Blickwinkel ) über das mit 12 mm Brennweite ( formatfüllen, aber 180° Blickwinkel in der Diagonale) bis zum Zoom 170 - 500 mm. Dazwischen liegen Zoomobjektive mit unterschiedlichen Brennweitenbereiche , Makro- und Portät-Objektive. Alle Objektive sind an alle Kameras einsetzbar.

 

2. Kleinbildtechnik digital.

Nikon D3

Ein neues Zeitalter ist ausgebrochen. Im Herbst 2007 hat NIKON seine erste digitale Profi-Kamera mit einem Vollformatsensor angekündigt. Ab mitte Dezember gab es für die Chreme der Fotografen die ersten Exemplare und am 21.02.08 gab es auch für mich eine. Es ist schon ein tolles Gerät . Die Qualitätssteigerung ist auf dem Bildschirm nicht zu übersehen, auch wenn die D100 und D200 in Ihrer Zeit zu den besten semiprofessionellen Kameras gehörten. Für mich war die Kaufentscheidung von kapp 5.000 Euro durch den Vollformatsensor gegeben. Er ist also fast so groß wie das Kleinbildnegativ. In der Höhe fehlen nur 1 mm. So kann ich alle meine NIKON-Objektive an dieser Kamer mit den Brennweitenangaben nutzen, wie sie konzipiert waren.  Weitere Besonderheiten sind "nur" 12,1 Mio. Pixel, die aber größer, leistungsfähiger und mit einem größeren Abstand untereinander auf der Fläche untergebracht sind. Ergebnis: Das Rauschen ist bis zur Empfindlichkeit von 6.400 ASA  nicht zu spüren und die Lichtempfindlichkeit läßt sich bis 25.600 ASA steigern. Dazu hat die Kamera ein doppeltes Speicherfach für CF-Karten, die in unterschiedlicher Weise verwendet werden können. Die einfachste Art ist, der Überlauf. Wenn die erste Karte voll ist, geht alles weitere auf die 2. weiter oder man stellt gleich eine Sicherheitskopie her oder man speichert in 2 verschiedenen Formaten gleichzeitig ab. Für mich ist vor allem das erste bei meinen Luftaufnahmen interessant. Dazu schafft sie noch 11 Bilder je Sekunde.

Nikon D700

Es hat einige Zeit gedauert, aber die NIKON D700 hatte ich seit ihrer "Geburt"  im Auge. Der Qualitätsunterschied zwischen der D3 und der D200 ist im Ergebnis doch zu groß. Man merkt deutlich den Unterschied zur Leistung des Vollformatsensor und da die D3 keine Sensorreinigung hat, meide ich den Objektivwechsel aus bekannten Gründen. Im letzten Sommer habe ich mir schon das NIKKOR 14 -24 "erarbeitet", das seit dem auf die passende Kamera wartet. 2800 Euro waren mir am Anfang zu viel. Die D3 war das beste Beispiel. Innerhalb eines halben Jahres fiel der Preis um 20% und das wollte ich erst einmal aussitzen. Schützenhilfe hat dabei wohl die Sony Alpha 900 gegeben, die mit 24 Mio. Pixel und Vollformat in der gleichen Preislage angeboten wird, wie die Nikon D700.  Im Dezember kam dann noch ein Bonbon hinzu. Nikon legte zum mittlerweile gesunkenen Preis noch das MB-D10, den anschraubbaren Batteriegriff kostenlos hinzu. So war es ein attrktives Angebot und bevor die Aktion ausläuft, habe ich mir die Kamera an Land gezogen. Mal sehen, was die Sensorreinigung bringt. Das MB-D10 ist recht vielseitig. Sie arbeitet einerseits mit dem  Original-Akku, der zusätzlich noch  in der Kamera verbleiben kann und bei Bedarf zuschaltet, sie nimmt im Griff einen weiteren gleichen Akku, den Akku der D3 oder einen Satz von 8 Alkali-R6 Zellen auf. Da kann einem eigentlich gar nichts mehr passieren, auch wenn man den großen Akku mal leergemacht hat und keinen Strom zum Laden findet. Beruhigend ist, dass man mehr als 1500 Fotos machen muß, ehe der Akku der D3 anfängt, Schwäche zu zeigen. Das Ladegerät hatte ich von der D3, also war nur der Akku nötig. Kleine Akkus habe ich auch als Reserve, weil die D200 den gleichen verwendet. Ich bin mir noch nicht schlüssig, mit welchem Reinigungsmodus ich arbeiten werde, habe mich aber erst mal für die Reinigung ( Durchschütteln) beim Einschalten entschieden.

Nikon D100 und D200

Durch die Besonderheit, dass der CCD nur die Größe von 43% des Negativs hat, hat die Industrie einige neue Objektive entwickelt, die Wert auf einen qualitativ hohen Weitwinkelbereich legten. Ursache liegt im kleinen Chip begründet. Durch die Größe von ca 17x23 mm verlängert sich wie bei einem optischen Zoom die Brennweite um den Faktor 1,5. Da die Brennweiten sich immer noch auf eine Kamera mit Vollformat beziehen, hat ein Objektiv mit 28 mm Minimalbrennweite an der Digitalkamera nur eine Brennweite von 42. Das ist im Weitwinkelbereich zu wenig. Mittlerweile bieten die Objektive minimal 18 mm und Sigma hat ein Zoom für Digitalkameras mit der Brennweite 10-20 mm hergestellt.

Durch meine Luftaufnahmen erkannte ich auch recht bald die Grenzen der 6 Mio.Pixel. Die neue Kamera D200 mit 10 Mio.Pixeln zeigt mir, dass in absehbarer Zeit mit keiner bezahlbaren Kamera von Nikon mit einem Vollformat-Sensor ( 24 x 36 mm) zu rechnen ist. So habe ich mir diese Kamera 2005 bestellt und mit dem neuen Zoom 18-200 mm mit Bildstabilisator im Einsatz. Zu den Digitalkameras gehören auch die Systemblitze Nikon SB 600 und SB 800. Hilfreich ist, dass beide Kameras eine ausstellbaren Blitz haben. Es wurde das Gehäuse der Nikon F80 aus Grundbaustein für die D100 und D200 verwendet, so dass der Blitz mit übernommen wurde.

Eine Sache ist noch zu beachten. Alle Objektive, die besonders auf Digitalkameras mit einem CCD im Format ca 17 x 23 mm abgestimmt sind, können nur mit Einschränkungen an einer analogen Kamera verwendet werden. Es kann zu Abschattungen am Rand führen, weil einige Objektive kameraseitig eine Maske haben. Andererseits ist die Bildqualität auf die Größe des Sensors abgestimmt. Es kann daher sein, dass am Rand des Vollformatbildes größere Verzeichnungen auftreten können, da sie ja außerhalb des CCD liegen.

Die hier gezeigten Objektive sind die an der Kamera Sigma 18-125 mm und Nikkor 18-200 mm, Solo stehen das Sigma 17-35 mm, Sigma10-20 mm ,Nikkor 75-300 mm,Sigma 170-500 mm und das Nikkor Makro 60 mm. Bei der Verwendung an einer Nikon-Digitalkamera verlängern sich die Brennweiten um den Faktor 1,5. Der Grund ist der bereits in einem vorherigen Tipp erwähnte CCD, der nur knapp die Hälfte des Kleinbildformats einnimmt. Das Sigma 170-500 mm hat dadurch eine tatsächliche Brennweite von 255 x 750 mm. Das Weitwinkel 10-20 hat dann immer noch einen tollen "Weitblick" von 15-30 mm, im Vergleich zu einer analogen Kamera. Übrigens - genau so funktioniert das "optische Zoom". Es wird nur ein Teil des möglichen Bildes angezeigt. Das ist dadurch größer, hat aber eine schlechtere Auflösung.

 

3. Mittelformattechnik analog,

Format 45 x 60 mm

Alles, was größer ist als das Kleinbild ,ist Mittelformat. Es gibt nichts dazwischen. Basis ist der bekannte Rollfilm 65 mm. Heute ist die Technik so ausgelegt, dass entweder Bilder im Format 45 x 60 , 60 x 60 oder 60 x 70 mm angefertigt werden können. Wir sind in der Lage, die Bilder im Format 45 x 60 und 60 x 60 mm anzufertigen.

Im Format 45 x 60 mm arbeiten wir mit den Kameras MAMIYA 645 Pro und ProTL . Es ist Top-Technik in diesem Format. Die Kamera arbeitet mit automatischer Belichtung über TTL-Prisma, hat einen Motorwinder im Griff, Wechselkassetten mit Einsätzen für Rollfilm 120 und 220, 2 Zoomobjektive, eins im Weitwinkel-Telebereich 55-110 mm und eins im Telebereich 105-210 mm, sowie separate Objektive mit Festbrennweiten. Davon stehen uns das Fisheye 24 mm, Weitwinkel 35 mm, Makro 80 mm und Shift-Objektiv 50mm zur Verfügung.. Die MAMIYA 645 Pro ist mit Lichtschacht und 80 mm - Objektiv ausgestattet. Alles zusammen Spitzentechnik vom Feinsten. Die Bilder , die in die Kalender "Land und Meer" 2006 und 2007 aufgenommen wurden, sind mit dieser Technik fotografiert worden. Das Fisheye deckt in der Bilddiagonale 180° ab. Dadurch können extreme Bildansichten und Verformungen entstehen.

Ein entscheidender Vorteil ist das Bildformat. Es ist ein rechteckiges Bild in den gleichen Größenverhältnissen wie das Kleinbild. Das ist auch das gewohnte Bild.Man kann durch Drehen der Kamera wie beim Kleinbild das Material besser ausnutzen, eventuell unnötiges weglassen. Mit dem Rollfilm 120 kann man 15 Fotos, mit dem Rollfilm 220 30 Bilder anfertigen. Das Auswechseln der Filme kann mann durch den Tausch des Einsatzes genau so schnell ausführen, wie bei der Kleinbidkamera. Durch die Wechselkassetten kann man gleichzeitig mit unterschiedlichen Filmmaterialien arbeiten und an Stelle der Filmkassette kann man auch eine Polaroid-Kassette ansetzen. Für alle Mittelformatkameras mit Wechselkassetten gibt es mittlerweile Digitalrückteile. Sie belichten im 60x60 mm Format auf einen CCD in der Größe zwischen 36x36 bis 40x40 mm. Die Auflösung liegt zwischen 16 - 22 Mio Pixeln. Der "Spaß" kostet allerdings etwa genau so viel, wie die ganze Ausrüstung, die sie unten auf dem Bild sehen. Je 1 Mio. Pixel müssen sie ungefähr 500-600 Euro einplanen.

 

Als Beispiel für die praktische Anwendung der Mittelformat-Dias ist die Nutzung für Kalender. Dabei konnte ich erstmals 2006 ein Motiv unserer Region im Kalender "Land und Meer" vom Konrad Reich Verlag unterbringen. Im Oktoberblatt ist die Sicht von der Ueckerbrücke in Richtung Ukranenland zu sehen.Aprilblatt 2007 ist die alte Landstraße nach Bugewitz abgebildet. Sie beginnt am Parkplatz in der scharfen Linkskurve von Leopoldshagen aus kommend.Auf dem Septemberblatt 2008 wird erstmals von mir ein Luftbild verwendet. Es zeigt unsere Lanbdschaft mit den reifen Getreidefeldern zwischen Anklam und Pasewalk. Ich nenne es Aerografik.

Auch 2009 und 2010 ist ein Kalenderblatt aus unserer Region und von mir 2009 ie Fahrt auf der Randow und 2010 ein Bild vom Heidegarten im Botanischen Garten Christiansberg.

Beispiele für Fotos im Mittelformat 4,5 x 6 cm. Einer der Mühlenberge in Woldegk und der Fischerhafen Ueckermünde, der Neuendorfer Kanal

 

 

Format 60 x 60 mm

Im 6x6-Format arbeiten wir mit neuem und alt bewährtem. Uns steht die Kamera Pentacon Six mit all ihren Objektiven und die Kiew BIG Six zur Verfügung.

Dabei ist die Kiew ein Lizensbau der Hasselblad 500. Sie wird von der Firma "Brenner Fotoversand" als alleinigem Importeur angeboten. Sie hat dabei entscheidende Vorteile, vor allem für den "Ossi", der bereits mit der Pentacon Six arbeitet. Ich sage deshalb scherzhafterweise - es ist die "Hasselblad für den Ossi". Sie ist etwa so gut wie das Original, kostet aber nur 10%, heute ca 15% davon. Sie hat vor allem den Objektiv-Anschluß der Pentacon six, so dass man alle vorhandenen Objektive nutzen kann. Gleichzeitg kann man das 30 mm Fisheye der Kiex an der Pentacon six verwenden.

Nebenan die Fototechnik für 6x6 Format. Es fehlt nur das Gehäuse der BIG Six. Ganz links ein selbstgebauter 2x Konverter für die Pentacon Six. Er funktioniert ! Dazu die Objektive 500, 300, 180,120, 80, 50 und 30 mm. Rechts die Filmkassetten und das TTL-Prisma der BIG-Six.

Für alle großen Objektive gibt es einen Adapter zum Anschluß an die Mamiya 645.

Die BIG-Six ist der Nachbau der Hasselblad 500 mit dem kleinen Unterschied, dass die Objektivanpassung die der Pentacon Six ist. Ideal für den, der hier eine umfangreiche Ausrüstung hat.

Junge Künstler im Mittelformat-Porträt 6 x 6 cm, geeignet für Poster, Großfotos und hochwertige Druckerzeugnisse.

 

 

 

4. Panoramaformat 50 x 120 mm, analog

Als eine ganz besondere Kamera nutzen wir die Panorama-Kamera Noblex Pro 06/150. Es handelt sich dabei um eine Kamera aus Dresden und um eine echte Panorama-Kamera. Um zu unterscheiden, was eine echtes und ein unechtes Panorama ist, ein kurzer Vergleich. Ein unechtes Panorama ist ein Bild, das mit der Schere oder durch einen anderen Trick in ein breites Bild verwandelt wird. Wenn ich also ein Bild nehme und von oben und von unten jeweis 25% abschneide, dann habe ich ein Bild, das wie ein Panorama aussieht, in Wirklichkeit aber keins ist. Ein Panorama ist ein Bild, das optisch wesentlich mehr erfasst, als man es mit seinen Augen kann. Bei einem Blickwinkel von 150° muß ein Mensch den Kopf 3 mal drehen, um das zu sehen, was die Kamera erfasst hat. Der Mensch erfasst mit seinen Augen etwa 45°, etwa genau so viel, wie das Normalobjektiv einer Kamera, im Kleinbild 50 mm und im Mittelformat 80 mm Brennweite hat.

Mit der Noblex Pro 150 kann ich auf einem Film 6 Bilder unterbringen und der Effekt des Panoramas wird durch ein rotierendes Objektiv erzeugt. Bei der Kamera hat man die Finger mit auf dem Bild, wenn ich sie nicht unter den Haltebügeln lasse. Es entstehen fantastische und dekorative Bilder. Die Kamera gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten bei gleichem Blickwinkel. Es gibt ebenso eine Variante im Kleinbildformat die nach dem gleichen Prinzip wie die mechanische russische Kamera "Horizont" funktioniert. Auch die Horizont gibt es seit einigen Jahren in einer neuen Ausführung. Wir arbeiten bei Bedarf noch mit der ersten Variante (rechts).

Einige Beispiele für die Wirkung von Panoramabildern. Das letzte Bild zeigt einerseite den Markt von Ueckermünde beim jährlichen Altstadtfest, andererseits das volle Filmformat des 6x6 Rollfilms. Probieren sie einmal, diesen Ausschnitt mit einer normalen Kamera aufzunehmen, dann werden sie sehen - an diesem Panorama ist nichts gemogelt. Das ist der Blickwinkel von 150°.

 

 

5. Sondertechnik

Zusätzlich zu der gezeigten Technik gibt es Fototechnik, die für besondere Einsätze geeignet ist und bei der noch meine älteren Praktica-Kameras zum Einsatz kommen, weil keine andere Kamera an der Technik funktioniert. Ein Beispiel ist das 1000 mm Spiegelobjektiv. Selbst mit einem Konverter kann man die Brennweite noch brauchbar verdoppeln.

Höhepunkt der partiellen Sonnenfinsternis am Frühlingsanfang 2015, 20. 03. 10.30; 10.45 und 11.00 Uhr  

6. Historische Sofortbildtechnik

Nach wie vor gibt es die bekannte "Polariedkamera" . Fotografieren und nach 2 Minuten ist das Bild entwickelt. Zur Not immer noch das schnellste Bild,das man haben kann. Es ist ein Unikat mit begrenzete Qualität aber damit fing alles an, was heute unter Sofortbildfotografie (analog) läuft. Wie die Technik entstand, dachte noch niemand an Chips und Pixel. Über Jahre war das Prinzip meine Arbeitsbasis für das Anfertigen von Paßbildern. Nach Ablauf des Patentschutzes lieferte Fuji gleiches Material und eine eigenen Kamera, nur in einer angenehmeren Farbwidergabe.

 

 

7. Unsere Blitztechnik

Fotografieren ist Zeichnen mit Licht. Man kann es auch ohne ausreichendes Licht probieren, aber das eignet sich nur unter bestimmten und gewollten gestalterischen Umständen und Stimmungen. In aller Regel erwartet der Kunde ein gut ausgeleuchtetes Porträt oder Foto mit angenehmen leichten und weichen Schatten, die das Plastische des Gesichts oder des Körpers betont. Dabei soll hinter dem Kunden dafür kein Schatten zu sehen sein. Man kann ein Gesicht auch so ausleuchten, dass es wie an die Wand geklatscht wirkt, ohne jegliche Struktur. Das befriedigt aber niemanden und erfüllt nicht unsere eigenen Ansprüche. Wir arbeiten deshalb im Studio, das wie ein großer Lichtkasten wirkt, mit einem Hauptlicht, Aufhellern und Aufhellblitzen für den Hintergrund. Dabei vermeiden wir es, den Kamerablitz direkt zu richten. Er dient mehr dem Auslösen aller Blitze im Umfeld, die alle über Fotozellen gesteuert werden. Eine spezielle Blitzanlage nutzen wir bei Veranstaltungen, bei denen wir Porträt- und Gruppenbilder machen. Für unsere Kameras verfügen wir über leistungsfähige Blitzgeräte- einerseits Blitze , die auf die Kameratypen abgestimmt sind und so optimal arbeiten. Weiter gehören dazu leistungsfähige Stabblitzer für die Arbeit im Mittelformat ( Metz und Osram). Für besondere Aufgaben nutzen wir einen Ringblitz, für weiche Beleuchtung bei Miniaturen und Sachaufnahmen verfügen wir über 2 Flächenblitzer.Sie arbeiten über Kabel oder über eine eingebaute Fotozelle und sind mit einigen Zubehörteilen vielseitig verwendbar.Besonders in der digitalen Fotografie sind zum Ausleuchten und Aufhellen die im Kameraprisma untergebrachten Blitze sehr nützlich. Man glaubt gar nicht, was die Elektronik aus diesem wenigen Licht so alles herausholt. ZU beachten ist, dass neue Digitalkameras mit mit der TTL-Messung arbeiten können. Die gibt es einfach nicht mehr. Deshalb funktionieren ältere Blitze höchstens noch manuell mit der neuesten Technik. Man muß also beim Kamerakauf einen neuen Blitz mit einplanen. Für die Auslösung der Studioblitze eignet sich auch ein Infrarot-Blitz auf der Kamera. Extra für die Sony DSC-F828gibt es ein Infrarot-Scheinwerfer, der das Fotografieren im Infrarotbereich bis ca 20 Meter ermöglicht ( Nightshot-Funktion).

Ein Problem beim Blitzen ist die brutale Beleuchtung durch den kräftigen und kurzen Lichtblitz. Dem kann man abhelfen durch indirektes Blitzen, durch Einsatz der Weichzeichnerscheiben im Blitz und Refelktorflächen oder Weichzeichneraufsätzen zum Aufstecken. Zusätzlich gibt es sehr wirkungsvoll den aufblasbaren Softball, der aufsetzbaren Softbox und für große Blitzanlagen Reflektorschirme . Boxen und Schirme gibt es in verschiedenen Größen.

Kamerainterne Blitze zum Ausklappen neue Systemblitze von Nikon Ringblitz
Flächenblitz eflash in verschiedenen Kombinat. auch extern einsetzbar, Auslöser über Fotozelle 2 eflash an einer Halterung
Universalblitzer, Stabblitzer, IR-Blitzer und IR-Licht. Blitze mit SCA.Adapter für alle K.-Typen, leider nur für analoge Kameras oder als Zusatzblitz über Sensorauslösung Blitzgriff mit Schiene, Blitzhalterung, eingebautem Blitz mit Fotozelle  Neu im Bestand ist der Blitz SB900 von NIKON. Ausleuchtung mit Streuscheibe bis 14 mm Brennweite. Passt also genau zum Nikkor 14-24.
 
Aufblasbarer Softball Softbox klein groß und lang gesteckt Reflektorschirm
 Eine interessante Lösung ist der Ringblitzvorsatz für den Nikon Blitz SB800. Für Porträt außerhalb vom Studio sehr gut geeignet, besonders beim Hochkantfoto.  In meinem Studio habe ich ein Schienensystem für die Beleuchtung installiert, Das bringt große Vorteile im kleinen Studio. Alle Stative fallen weg und das Licht reicht bis zum Boden. Alle Steckdosen sind an der Decke. Das System hat 2 feste und 2 beweglich 3 Meter lange Schienen, im Original 4 Scheren für die Scheinwerfer oder Blitze. Ich habe eine zusätzlich nachgerüstet.  

 

8. Unser Scanner

Mit unserer Scannertechnik können wir alle Anforderungen erfüllen. Einerseite können wir alle Kundenbilder digitalisieren, um sie zu bearbeiten, zu drucken, zu restaurieren, für Collagen zu verwenden oder dem Kunden digitalisiert zu übergeben ( auf Diskette oder CD-ROM ) . Der Scanner besitzt eine Durchlichteinheit, mit denen wir Kleinbild-, Mittelformat- und Großformatdias ( bis 10 x 13 cm ) oder Negative digitalisieren können, um sie auf dem Computer weiter zu verarbeiten, zu übergeben, zu drucken oder zu versenden. Seit 2007 verfügen wir über einen  A3 Scanner. Damit können wir entsprechend große Vorlagen digitalisieren.

9. Unsere Drucktechnik

Wir stellen die Bilder auf hochwertigen Fotodruckern her. Im Gegensatz zu den verbreitetend Drucktechniken arbeiten wir bis zur Größe  von ca 18 x 24 cm ohne Tinte oder Toner. Es handelt sich um Thermodrucker, die eine hohe Qualität und vor allem hohe Haltbarkeit haben. Normale Tintendrucker haben in wesentlichen den Nachteil, dass unter Lichteinwirkung zuerst die gelb-grünen Farbbestandteile ins Nichts verschwinden. Es verbleiben die blau-roten Bestandteile und so sieht das Bild dann auch aus.Man sieht es oft an älteren Plakaten. Bei Bildern, die im Thermo-Druckverfahren hergestellt werden, kann durch jahrelangen Lichteinfall lediglich ein leichtes Ausbleichen erfolgen, ohne dass sich die Farbzusammensetzung verändert. Uns stehen 3 verschiedene Drucker zur Verfügung. Bis zum A4 Blatt (ca.) oder der Bildgröße 19 x 26 cm bzw 17,5 x 26 cm arbeiten wir mit Olympus P-400. Der Drucker arbeitet im Thermosublimationsverfahren. Bei diesem Verfahren werden die Bildbestandteile der Farben Gelb,Rot und Blau übereinander verschweißt ,anschließend laminiert und glänzend oder matt überzogen fertiggestellt. Mit dem gleichen Verfahren arbeitet unsere Paßbildanlage, sowie der Drucker HiTi 640PS. Mit diesem Drucker stellen wir Bilder im Postkartenformat her und können zusätzlich in 2 Varianten selbstklebende Sticker drucken, einmal 16 kleine oder die Mischung 2 große, 8 kleine Sticker. Als den wichtigsten Drucker verwenden wir den Fujifilm Printpix CX-400. Dieser Drucker arbeitet nach dem von Fuji entwickelten Thermoautochrom-Verfahren. Das Besondere an dem Verfahren ist, dass die Farbpigmente bereits im Papier eingelagert sind und nur durch unterschiedliche Temperaturen aktiviert werden. Die Fixierung der Farben erfolgt durch UV-Licht. Der Vorteil dieses Druckers besteht weiter darin, dass das Material auf der Rollen und nicht blattweise geliefert wird. Es wird dadurch nur die Materialmenge verbraucht, die für die jewilige Bildgrößen nötig ist. Das kleinste Format beträgt 20 x 30 mm. Das Format kann durch Mehrfachdruck noch weiter verkleinert werden. Mit diesem Drucker können wir zum Beispiel auch Bilder in der Größe 7,5 x 10 cm liefern, die in den Großlaboren nicht mehr hergestellt werden. Der Drucker liefert auch Bilder im CD-Format - 10 x 12 cm und das Panoramaformat 10 x 17,5 cm als Maximum. Der Druck dauert bei allen Druckertypen durchschnittlich etwa 2 Minuten je Blatt.

Alle weiteren Bildvergrößerungen in den Standart-Bildformaten 20 x 30, 30 x 45, 40 x 60 bis maximal  50 x 75 cm lassen wir im Großlabor Eurocolor Rostock anfertigen. Ebenso lassen wir größere Bildmengen in den kleinen Formaten aus Kostengründen im Großlabor anfertigen, wenn der Kunde die erforderliche Wartezeit von ca 3-4 Tagen akzeptiert.

Bildgrößen darüber hinaus und Sonderformate lassen wir in einer Firma bei Frankfort/Main anfertigen. Die Firma liefert die Bilder gleich eingerahmt oder/und kaschiert.

Für die Vergrößerungen 19 x 26 und 17,5 x 26 cm haben wir speziell geschnitten Passepartouts für den Bilderrahmen 30 x 40 cm vorrätig. Auf Wunsch rahmen wir die Bilder für Sie auch komplett ein.

NEU 2007

Mit meinen bisherigen Erfahrungen habe ich in den letzten Jahren nach einem Thermodrucker im A3-Format gesucht. Ich mußte feststellen, dass es in dem Format keine Thermodrucker gibt und wohl auch nicht in Planung sind. Der Hauptgrund besteht darin, dass die Fototinten mittlerweile so verbessert wurden , dass sie durch ihre Zusammensetzung eine lange Lebensdauer und Farbechtheit der fertigen Bilder garantieren. Die Hersteller versprechen 70 -100 Jahre bei Lagerung im Album. Die Qualität der Tinten werde ich im Selbsttest im Schaufenster prüfen und mit den Änderungen der Thermodruckbilder vergleichen.

Unter diesen Gesichtspunkten habe ich mich unter Einbeziehung der Bewertung der Fotopresse für den Drucker Epson 1400 entschieden. Der Drucker arbeitet bis zur Größe A3+, das entspricht der Größe von ca 33 x 48 cm und ist seit Anfang 2007 im Handel. Der Drucker arbeitet mit 6 Spezialtinten. Seit April 2007 ist dieser Drucker bei uns im Einsatz. Mit diesem Drucker können wir Bilder in verschiedenen DIN-Formaten drucken, die von den Standart-Fotopapiergrößen abweichen. Das sind die Größen A5, A4, A3 und A3+. Die Druckdauer für das größte Bild beträgt ca 5 Minuten. Wir verwenden hochwertiges Papier mit einem Gewicht von   290g/m²  mit der Oberfläche Perlglanz und Originaltinten von Epson.


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